Basierend auf der offiziellen TFDi-Design-Dokumentation (Quick Start Guide, Normal Checklist, Systems Guide). Der MD-11 ist kein Fly-by-Wire-Flugzeug wie der A220 — er hat eine klassische hydromechanische Steuerung mit elektronischer Unterstützung (LSAS). Vieles läuft hier deutlich automatisierter ab, als du es von anderen Mustern kennst: Ist der Flugplan im FMC, fliegt die Maschine den ganzen Rest praktisch von selbst.
Der MD-11 von TFDi ist stark automatisiert ausgelegt — die offizielle Anleitung nennt es selbst so: Ist der Flugplan im FMC programmiert und die Startleistung berechnet, "fliegt die Maschine von selbst zum Ziel". Für den ersten Flug lohnt es sich trotzdem, ein paar Dinge bewusst einfach zu halten.
Drei Optionen, je nach Ausgangslage:
Alle drei IRS-Wahlschalter auf NAV — das startet automatisch auch den Cargo-Fire-Selbsttest (normal, keine Störung). Die Ausrichtung dauert danach rund 10 Minuten im Hintergrund.
Im Dispatch-Tab der EFB auf IMPORT FLIGHT PLAN. Die Übersicht zeigt danach SET PAYLOAD & FUEL — ein Klick überträgt Fuel und Zero Fuel Weight direkt aus SimBrief. Der Flugplan lässt sich von hier auch gleich ins FMC hochladen, was mehrere Setup-Schritte automatisiert.
Im Payload-Tab der EFB: Kraftstoff von Hand eintragen, dann entweder Frachtgewicht + Passagierzahl/-gewicht wählen, oder direkt das Zero Fuel Weight (ZFW) setzen.
Beim Start öffnet sich das MCDU-Menü auf allen MCDUs automatisch.
EHAM/EGSS), Ausweichflughafen (EGCC), INITIALIZE IRS* zur Positionsausrichtung, Cost Index (z.B. 105).TFD121), Reiseflughöhen inkl. Step-Climbs slash-getrennt (240/260/280, mindestens eine Höhe).Linke Taste an einem Wegpunkt öffnet das LAT-REV-Menü:
Über die INIT-Taste, dann → PAGE. Vier Klicks:
Abflugflughafen füllt sich automatisch, Startbahn per Pfeiltasten wählen. Wind/Temperatur/Druck manuell oder per Klick automatisch abrufen. Standardeinstellungen: Schub FLEX (angenommene Temperatur für reduzierten Schub), Enteisung NONE, Klappen Optimum, Packs OFF. CALCULATE wird aktiv, sobald alle Felder ausgefüllt sind.
Über die TO/APPR-Taste am MCDU-Keyboard: rechts Slope/Wind (0/0 bei EFB-V-Speeds) und Außentemperatur; links FLEX-Wert, Klappenstellung und V1/VR/V2 aus der EFB übernehmen.
Der MD-11 hat drei Triebwerke — Standard-Startreihenfolge ist Triebwerk 3, dann 1, dann 2. Pro Triebwerk:
Wiederholen für die restlichen beiden Triebwerke. Stabile Idle-Werte danach etwa: N1 ≈ 20 %, EGT ≈ 400 °C, N2 ≈ 60 %.
Danach zur Startbahn rollen.
Das FMC-Setup ermöglicht einen "vollautomatischen Start auf der geplanten NAV-Route entlang des vertikalen Profils" — trotzdem übernimmst du Rotation und Anfangssteigflug selbst:
SHIFT+R)."Ab hier fliegt das Flugzeug automatisch zum Ziel" — so beschreibt es die offizielle Anleitung wörtlich.
Der MD-11 folgt seinem vertikalen Profil selbstständig. Deine Aufgabe in dieser Phase ist vor allem Überwachen: EICAS/EAD auf Meldungen im Blick behalten, ATIS des Zielflughafens abholen, sobald Empfangsreichweite besteht.
Das Flugzeug folgt dem vertikalen Profil nach unten; die FMS-Geschwindigkeitsführung hält Economy-Speed bzw. Streckenrestriktionen. Auf dem Weg zur Anflugbahn reduziert das FMS die Geschwindigkeit stufenweise — jeweils ein guter Moment, um Slats/Flaps auszufahren.
Bei ILS-Anflügen stimmt das Flugzeug die Frequenz automatisch ab, etwa 25 nm vor der Bahn. Nach Erfassen des Lokalizers: APPR/LAND drücken — aktiviert die Anflug-Automatik (fängt LOC und Gleitpfad ein).
Die offizielle Anleitung formuliert es so: "Die Landung des MD-11 kann kniffelig sein" — mit diesen Schritten soll sie sicher und dennoch fest genug ausfallen:
Jetzt kann ausgestiegen werden.